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Kurse

In den letzten Jahren nimmt die Bedeutung der TCM stetig zu. Seit dem Jahr 1976 veranstaltet der Österreichische Arbeitskreis für Traditionelle Chinesische Massage - auch als TUINA bekannt - regelmäßig Ausbildungskurse im Kaiserin Elisabeth Spital der Stadt Wien -  in enger Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur und dem Johannes Bischko Institut für Akupunktur.

Die Tuina-Therapie ist für Ärzte und alle Therapeuten als eine komplementäre Therapieform konzipiert und soll als ein Teilbereich der TCM in die moderne Medizin integriert werden.

Die nächste Ausbildungssequenz beginnt im März 2017. 

Zur Kursanmeldung

 

Literatur


Ansprechpartner

 

Manfred Richart


Indikationen:

 

Die TCM unterteilt die Indikationen in 2 Gruppen:

  • Störungen im Bereich des Bewegungsapparates
  • Interne und psychosomatische Störungen

 

Störungen im Bereich des Bewegungsapparates:

 

Nach jedem Trauma entstehen an den Weichteilen, der Muskulatur, den Sehnen und Sehnenansätzen, den Bändern und Gelenkskapseln, sogenannte Schmerzimpulse, die auf nervalen Wegen weitergeleitet werden und eine reflektorische Muskelverspannung als Schutzmechanismus zur Folge haben. Wenn dieser Schutzmechanismus zu lange andauert, können Verwachsungen, Narbenbildungen, Mangeldurchblutung, Muskelverspannungen und Gelenksblockierungen fortbestehen, daher ist die Bekämpfung des Schmerzes der Muskelverspannungen und Gelenksverspannungen in der Traumatologie besondeers wichtig.


Die Chinesische Massage erreicht die Detonisierung auf folgenden Wegen:

  • Steigerung der lokalen und allgemeinen Durchblutung
  • Reflektorisch-analgetische Wirkung, wie wir sie von Akupunkturphänomenen her kennen
  • Postisometrische Relaxation
  • Deblockierung von Gelenksstörungen durch Weichteiltechniken und passives Bewegen


Günstig beeinflussbare Krankheitsbilder:

  • Cervikalsyndrom
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennisarm
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Lumbago
  • Lumboischialgie
  • pseudoradikuläres Syndrom
  • Coxarthrose
  • Gonarthrose
  • Zerrung des Sprunggelenks
  • Hemiparese nach cerebralem Insult

 

Interne und psychosomatische Störungen:

 

Die Traditionelle chinesische Massage - TUINA ist besonders geeignet, vegetative und psychosomatische Störungen zu behandeln. Das Arbeitsmodell dafür liefern das Meridiansystem und die Physiologie von Yinwei Qixue - "Vitalenergie und Blut"


Günstig beeinflussbare Krankheitsbilder:

  • Magen-Darm-Dysfunktion
  • Durchfälle
  • Obstipation
  • postoperativer Illeus
  • Singultus
  • Gallenkolik
  • Asthma bronchiale
  • Cephalea
  • Schlafstörungen
  • essentielle Hypertonie
  • Potenzstörungen
  • Menstruationsstörungen
  • Uterussenkung
  • Rhinitis vasomotorica