Anwendungen

Die älteste Therapieform am Menschen ist die Massage. Schon das Wort "Behandlung" gibt am Besten Aufschluss über Wesen und Ausführungsinstrument dieser Therapie. Außer den schon bekannten Techniken der Massage wie z.B. klassische Bindegewebs-, Reflexzonen- und Segmentmassage, lehrt man nun auch die traditionelle chinesische Massage (TUINA), welche weit über die anderen Techniken hinausgeht.


Diese Massageform wird nach 2 Grundgriffen bezeichnet:

  • TUI = schieben
  • NA = greifen


Die chinesische Massage (TUINA) erreicht die Detonisierung auf folgenden Wegen:

  • Steigerung der lokalen und allgemeinen Durchblutung
  • Reflektorische, analgetische Wirkung, wie wir sie von Akupunkturphänomenen her kennen
  • postisometrische Relaxation
  • Deblockierung von Gelenksstörungen durch Weichteiltechniken und passives Bewegen


Indikationen:

  • Cervikalsyndrom
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennisarm
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Lumbago
  • Lumboischialgie
  • pseudoradikuläres Syndrom
  • Coxarthrose
  • Gonarthrose
  • Zerrung des Sprunggelenks
  • Hemiparese nach cerebralem Insult
  • vegetative und psychosomatische Störungen
  • Magen-Darm-Dysfunktion
  • Durchfälle
  • Obstipation
  • postoperativer Ileus
  • Singultus
  • Gallenkolik
  • Asthma bronchiale
  • Cephalea
  • Schlafstörungen
  • essentielle Hypertonie
  • Potenzstörungen
  • Menstruationsstörungen
  • Uterussenkung
  • Rhinitis vasomotorica